Sie sind hier: Info´s OMT - OS KLT 2006

Schriftwechsel OMT - 2006

NOZ-Artikel zum Osnabrücker Super-Klassentreffen 2006: nozklassentreffen2006.pdf [28 KB]

1. mail an den/die OMT: omt1.pdf [17 KB]
2. mail an den/die OMT: omt2.pdf [13 KB]
Antwort OMT auf meine 2. mail: omt3.pdf [13 KB]
1. Programmentwurf Osnabrücker KLT 2006: ersterprogrammentwurf.pdf [96 KB]
Antwort OMT auf meine 1. mail: omt4.pdf [15 KB]
3. mail an den/die OMT: omt5.pdf [14 KB]
Anwort OMT auf meine 3. mail: omt6.pdf [12 KB]

Interessant!!! Info zum KLT im web (Kosten!!!): webosklt2006.pdf [20 KB]

Flyer zum OS KLT 2006: omtflyerosklt2006.pdf [740 KB]

NOZ-Berichte OMT Klassentreffen

Na? Wenn man meinen Schriftverkehr vorher mit den NOZ-Berichten vergleicht...hatte ich es nicht geahnt? Noch Fragen????

Kai (13.05.2009)

*********************************************************************************
Neue Osnabrücker Zeitung - Textarchiv

Datum: 06.09.2006
Ausgabe: Neue Osnabrücker Zeitung

Ach, wie schön war es in der Schule
Osnabrück lädt ein zum großen Klassentreffen in Osnabrück. Osnabrück geht wieder zur Schule. Und wer den weitesten Schulweg hat, bekommt von der Stadt ein Extra-Geschenk: bis zu 1250 Euro.

Vom 16. bis 24. September bittet die Stadt zum großen Klassentreffen. Die Ehemaligen sind eingeladen, ihre alte Heimatstadt und früheren Schulen zu besuchen. Die Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH hofft, dass die Einladung auch in Übersee gehört wird, und legt ein besonderes Bonbon parat: Wer die weiteste Anreise hat, erhält anteilig die Flugkosten erstattet. Bis zu 1250 Euro sind als Zuschuss möglich.
Auf dem Stundenplan der Klassentreffen stehen Besuche in den Schulen, Stippvisiten im Schulmuseum, Stadtführungen, eine Sondervorstellung des "Fliegenden Klassenzimmers" im Kino, Bundesjugendspiele und eine Klassenfete in der Stadthalle. "Das Konzept scheint aufzugehen", sagte OMT -Geschäftsführer Oliver Mix jetzt während einer Pressekonferenz. Die Zahl der Rückfragen deute darauf hin, dass viele Osnabrücker diese Aktion zum Anlass genommen hätten, ein Klassentreffen zu organisieren. 30 Schulen werden sich am Samstag, 16. September, den Ehemaligen öffnen.

Die Stadtwerke bieten verbilligte Fahrtickets für Teilnehmer von Klassentreffen an. Der Einzelhandel organisiert Ausstellungen unter dem Titel "Turnbeutel und Tornister". Mehrere Osnabrücker Bäckereien bieten das angeblich beliebteste Pausenbrot, das Matschbrötchen (mit Negerkuss), während der Woche an. Am Samstag, 23. September, werden die - geliebten oder verhassten - Bundesjugendspiele auf der Illoshöhe nachgespielt. Am Abend geht's zur Klassenfete in die Stadthalle.

Finanziert wird die Aktion unter anderem durch einen Landeszuschuss, den die OMT beim Wettbewerb "Ab in die Mitte" gewonnen hat. Das Land fördert damit Aktionen, die die Innenstädte stärken und viele Menschen mobilisieren. Die gute alte Schule soll in der dritten Septemberwoche das beherrschende Motiv in der Stadt sein. Dazu gehörten auch die klassische Tanzschule und der erste Tanzkursus, meint die OMT , und bat deshalb zur Pressekonferenz in die Tanzschule Knaul.

Auch die Tanzschule ist eine Schule: Tanzlehrerin Martina Knaul übte mit OMT -Chef Oliver Mix einige Tanzschritte, ehe dieser den Journalisten erklärte, was beim großen Klassentreffen im September zu erwarten ist.

********************************************************************************

Neue Osnabrücker Zeitung - Textarchiv

Datum: 16.09.2006
Ausgabe: Neue Osnabrücker Zeitung



Klassentreffen nur mit Sekretärin
Drei Schulen bleiben heute zu

Von Dietmar Kröger
Ein Schülertraum wird wahr: Die Schule fällt aus. Allerdings nur heute und nur beim Auftakt zum Osnabrücker Klassentreffen. Drei Grundschulen (Heilig-Geist-, St.-Antonius- und Heinrich-Schüren-Schule) öffnen - anders als gestern gemeldet - ihre Türen nicht zur Revival-Veranstaltung der Osnabrück Marketing- und Tourismusgesellschaft ( OMT ).
Auf Grund eines Übermittlungsfehlers wurden die oben genannten Schulen von der OMT noch als teilnehmend gemeldet und dementsprechend in unserer gestrigen Ausgabe abgedruckt.

Die Gründe für die Absagen sind unterschiedlich. Während in der Heilig-Geist-Schule und in St. Antonius eigene Aktivitäten an diesem oder an den anderen September-Wochenenden so viel Kapazitäten binden, dass eine Teilnahme am Klassentreffen zum Bedauern der Schulleitungen nicht mehr in die Planungen passte, scheiterte die Teilnahme der Heinrich-Schüren-Schule an dem Umstand, dass die Schulsekretärin die für den zusätzlichen Samstagsdienst anfallenden Überstunden von ihrem Arbeitgeber, der Stadt, nicht ersetzt bekommen sollte.
"Wir hatten uns für diesen Tag ein umfangreiches Programm überlegt", so Schulleiter Joachim Leimbrock. Darin hätte auch die Sekretärin einen größeren Part übernehmen sollen. Er hätte von der Stadt erwartet, dass diese die Kosten für ihre Angestellte übernehme, zumal ja das Kollegium als Landesbedienstete seine Arbeitskraft auch zur Verfügung stelle, um die städtische Marketingaktion zu unterstützen.

Hans-Georg Freund, Leiter des städtischen Fachbereichs Schule, versteht das Anliegen des Schulleiters nicht so ganz: "Bei dieser Veranstaltung kann es ja nicht auf die Sekretärin ankommen." Die Heinrich-Schüren-Schule sei denn auch die einzige, die ein solches Ansinnen geäußert habe.

Wie dem auch sei: Leimbrock zog die Anmeldung zurück - schon vor den Ferien, wie er sagte.

******************************************************************************

Neue Osnabrücker Zeitung - Textarchiv

Datum: 20.09.2006
Ausgabe: Neue Osnabrücker Zeitung

Unterschiedliche Resonanz
Drei Fragen zum "Klassentreffen" in Osnabrück.

Seit einer Woche findet ein groß angelegtes "Klassentreffen" in Osnabrück statt, aber die Resonanz bleibt zum Teil hinter den Erwartungen zurück. So wurde die "Klassenfete" von der Stadthalle in die Lagerhalle verlegt. Wir fragten OMT -Manager Oliver Mix nach den Hintergründen.

Herr Mix, warum findet die "Klassenfete" nicht in der Stadthalle statt?"

Die Veranstaltung "Klassentreffen" hat eine unterschiedliche Resonanz. Beispielsweise waren beim Tag der offenen Schule mehr Besucher in den Grundschulen als auf den Gymnasien. Das hatten wir eigentlich anders erwartet. Um kein Risiko einzugehen und kein Geld zu verschwenden, gehen wir von der Stadthalle in die Lagerhalle. Dort setzen wir auf eine bestehende Party und gewähren noch einen kleinen Bonus für die ersten 50, die mit einem Zeugnis kommen.

Wie ist ingesamt die Resonanz auf die Aktionen beim "Klassentreffen"?

Die Idee hat allen gut gefallen. Viele Osnabrücker haben die Idee zum Anlass genommen, sich mit ihren ehemaligen Freunden zu treffen. Es gab schon zahlreiche Wiedersehen. Der Anspruch, für möglichst alle Osnabrücker "ihr" persönliches Klassentreffen zu organisieren, ist dennoch schwierig. Es gibt Schulen, die machen viel und andere weniger. Hier den gleichen Nenner zu finden, außer nur die Schule für Besichtigungen zu öffnen, war schwierig. Sollten wir uns auf ein erneutes Klassentreffen verständigen, soll es an einem Wochenende stattfinden.

Das Klassentreffen wird zum Teil aus dem Gewinn des Wettbewerbs "Ab in die Mitte" finanziert. Wie viel Geld investiert die Stadt darüber hinaus, und hat sich der Aufwand gelohnt?

Die Veranstaltung ist gut kalkuliert, so dass OMT /Stadt nur eigenes Personal zur Verfügung stellen muss. Es wird alles aus der Wettbewerbsförderung beglichen. Bei Bausteinen wie der Fete haben wir rechtzeitig die Notbremse gezogen, so dass wir kein unnötiges Geld ausgegeben haben. Dennoch haben wir einen Impuls gesetzt. Viele Ehemalige waren am Wochenende wieder in der Stadt und haben sich getroffen, neue Kooperationen sind entstanden.

********************************************************************************************

Neue Osnabrücker Zeitung - Textarchiv

Datum: 25.09.2006
Ausgabe: Neue Osnabrücker Zeitung

Die ersten Gäste blieben allein
"Klassentreffen" endete mit einem Flop: Zur Fete kamen nur zwei Zaungäste

kba Osnabrück. Wenn hunderte eingeladen sind und nur zwei kommen, bleibt nur dieses Ergebnis: Die "Klassenfete" am Samstag war ein Reinfall. Im Rahmen der neuntägigen Aktion "Klassentreffen" sollte sie zwar den krönenden Abschluss bilden. Die Resonanz war jedoch äußerst schlecht.

Die Schwestern Annegret und Ulrike Thöle aus Osnabrück hatten gedacht, sie "gehen da einfach mal hin und sehen den ein oder anderen Schulkameraden von früher wieder". Annegret Thöle erzählte: "Als ich vor drei Wochen Karten gekauft habe, war ich die Erste."
Aus der Zeitung erfuhr sie später, dass die Veranstaltung wegen zu geringer Nachfrage aus der Stadthalle in die Lagerhalle verlegt worden sei. Die "Klassenfete" wurde an eine Veranstaltung in der Lagerhalle angeschlossen. Deren Programm umfasste das Konzert einer "Deep Purple"-Coverband und eine anschließende Party mit Rockmusik aus den siebziger Jahren.

Ein eigenes Programm für die "Klassenfete" war vom Organisator des "Klassentreffens", der Osnabrücker Marketing und Tourismus GmbH ( OMT ), nicht vorgesehen. Offensichtlich dachte man, die Musik würde ausreichen, um die Besucher in Jugenderinnerungen schwelgen zu lassen. Ulrike Thöle jedenfalls meinte: "Deep Purple wollten wir jetzt nicht so unbedingt sehen."

Nach ehemaligen Mitschülern suchten die Schwestern vergeblich. Geplant war, dass die ersten fünfzig Besucher der "Klassenfete", die mit Zeugnis kommen, den Eintritt von 7 Euro nicht zahlen müssen. Ein Mann irrte dann auch mit seinem Zeugnis in der Hand vor dem Eingang herum - und verschwand kurze Zeit später wieder.

Die Schwestern sind enttäuscht. "Wir haben uns das hier anders vorgestellt. Wenn keine Karten verkauft worden sind, hätte die Veranstaltung abgesagt werden müssen", meinte Ulrike Thöle. Sie vermutet, dass insgesamt zu wenig Werbung gemacht wurde.

Man hoffte beim OMT ursprünglich auf 1500 Besucher für das Klassentreffen in der Stadthalle. "Als der Vorverkauf schleppend lief, haben wir versucht, die Fete im kleineren Rahmen zu gestalten, statt sie ganz abzusagen", berichtete Katrin Haneklaus von der OMT . Schleppend verlief er in der Tat: Ganze zwei Karten wurden verkauft - die von Annegret und Ulrike Thöle.

Die Veranstaltung "Klassentreffen" ging vom 16. bis zum 24. September und umfasste unterschiedliche Programmpunkte. So konnten ehemalige Osnabrücker Schüler ihre Schulen besuchen, am Samstagmorgen an den nachgestellten Bundesjugendspielen teilnehmen oder das "Osnabrücker Schulmuseum" besichtigen.

Auch an diesen Angeboten nahmen weniger Leute teil als erwartet. Die Aktion scheint zu groß angelegt worden zu sein. Falls sie überhaupt wiederholt werden sollte, "dann nur an einem Wochenende", so Haneklaus.

Nur das Ergebnis zählt: Wie war das noch damals bei den Bundesjugendspielen, als wir uns mit dem "Fosbury-Flop" oder mit der "Straddle-Technik" über die Latte quälten? Nostalgische Gefühle wurden wach bei den Teilnehmern der Retro-Schulolympiade am Samstag auf der Illoshöhe.

Frustrierte Besucher: Ulrike Thöle und Annegret Thöle (rechts) wollten zur "Klassenfete" in der Lagerhalle und mussten feststellen, dass sie die einzigen Gäste waren.aktueller Zähler: [Counter]